Fußball

Warum Adis Jasic derzeit der „interessanteste “ Spieler der U 21 ist

Freitag Abend applaudierte U 21-Teamchef Werner Gregoritsch seiner Mannschaft auf der Hohen Warte nach dem 5:1 gegen Montenegro. Wird es auch Dienstag Abend gegen Wales einen Anlass dazu geben? Die Waliser werden sicher der unangenehmere der zwei Gegner sein, weil sie körperbetonter agieren, aggressiver in die Zweikämpfen gehen. Darauf bereitete Gregoritsch seine Spieler vor. Daher wird´s schwerer, seine HakenEr will wieder etwas ausprobieren, setzt auch auf den Effekt des klaren Siegs am Freitag: „Junge Spieler brauchen Selbstbewusstsein. Das müssten sie nach dem Sieg eigentlich haben!“

Bei der U 21 geht es sicher auch darum, welche Spieler in absehbarer Zeit den Sprung in den Kader der Nationalmannschaft schaffen könnte. Da fällt natürlich stets der Name von Yusuf Demir, weil er schon i der Ära von Fraco Foda auf vier Kurzeinsätze gekommen war. Handlungsbedarf besteht aber nicht so sehr auf Demirs Position, sondern vor allem auf der des linken Verteidigers. Egal ob bei einer Viererabwehr oder bei der Variante. Daher heißt der interessanteste Spieler der U 21 derzeit eigentlich Adis Jasic. Der 19 jährige Kärntner wurde im Nachwuchs von Wolfsberg ausgebildet, hat in der Bundesliga seinen Stammplatz, spielte im Juni bei der U 19-Europameisterschaft, debütierte Freitag in der U 21. Ein Rechtsfuß, der auch links gut verteidigen kann, sich in die Offensive einschaltet. „Jasic bringt alles mit“, behauptet Gregoritsch, „er würde auch im Mittelfeld eine gute Figur machen!“ Gregoritsch sieht auch in seinem Rechtsverteidiger eine interessante Option für die Zukunft, weil er „aggressiv ist, gut kicken kann! Er hat mich im Training total positiv überrascht und überzeugt!“ Das ist Moritz Oswald, der bei Rapid bisher nur als Mittelfeldspieler zum Einsatz kam. In 16 Partien. Jasic bestritt bei Wolfsberg bisher 30 mehr.

Im Einsatz ist Dienstag auch die U 19 von Hermann Stadler im letzten Spiel der ersten Phase der Qualifikation zur Europameisterschaft 2023. Beim Mini-Turnier in Rumänien reicht gegen die Veranstalter ein Punkt zum Aufstieg in die Eliterunde. Nach dem 2:0 gegen Litauen und dem 0:0 gegen Lettland hat Österreich je zwei Punkte mehr als die Verfolger.

 

Foto: ÖFB/Patrick Vranovsky.

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