Fußball

Wenn Fountas geht, könnte Alar bei Rapid eine Rolle spielen

Samstag Mittag klärte Ex-Rapid-Kapitän Stefan Schwab seine Zukunft. Er wartete nicht ab, ob Lecce Sonntag in der letzten Spiel der  Serie A den Klassenerhalt sichern kann, sondern schlüpfte in der schwarz-weißen Dress von Paok Saloniki, unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine dritte Saison, wurde auf der Webseite von Paok willkommen geheißen (Bild oben). Also wird es nicht an der Vertragsdauer gelegen sein, dass Schwabs Verhandlungen mit Rapids Sport-Geschäftsführer Zorn Barisic nicht erfolgreich endeten, sondern eher am lieben Geld. Laut griechischen Medien bekommt der 29 jährige Mittelfeldspieler pro Saison 400.000 Euro plus Prämien. Ein Handgeld für die Unterscrift wird´s auch gegeben haben, da Schwab keine Ablöse kostete. Rapids Angebot vor der Corona-Pause soll wenig darunter gelegen haben, das nächste Juni bewegte sich nicht mehr in diesen Hören. Stand jetzt könnte Schwab an 10. August mit Paok Saloniki Rapids Gegner im Platzierungsweg der zweiten Runde in der Qualifikation für die Champions League sein. Da der Internationale Sportgerichtshof CAS die Europacupsperre von Trabzonspor bestätigte, bekam Besiktas Istanbul den Platz des türkischen Vizemeisters. Verdränge damit Paok aus der Liste der gesetzten Mannschaften. Gesetzt sind Viktoria Pilsen, Rapid und Besiktas, nicht gesetzt Paok Saloniki, Alkmaar und Lok Zagreb. Aber vielleicht ändert sich das in der kommende Woche aus irgendwelchen Gründen noch,

Smstag Abend  gewann Rapid auf der Fahrt ins Trainingslager nach Bad Tatzmannsdorf  den ersten Test vor der Qualifikation zur Champions League beim burgenländischen Regionalligaklub ASV Draßburg vor etwa 200 Zuschauern nach  0:1-Rückstand 4:1 (3:1). Bei brütender Hitze gab es wenig Erkenntnisse für Trainer Didi Kühbauer, da wegen des Corona-Aufregers mit einem positiven Test erst Freitag gemeinsam trainiert werden durfte. Nicht dabei war Torjäger Taxiarchis Fountas. Die offizielle Version hieß Magen-Darm-Virus. Andere wollen wieder etwas von Transfergesprächen wissen, die dazu führten, dass er mit Verspätung ins Avita-Resort kommen wird.  Das würde wiederum erklären, warum Deni Alar mit im Trainingslager ist, in Draßburg sogar in der Startelf stand. Barisic hat den 30 jährigen Steirer offenbar als Alternative im Hinterkopf, falls der Abgang von Fountas  Millionen in die Rapid.Kassen spülen sollte. Andrija Pavlovic, der zweite zurückgekehrte Stürmer, durfte nicht mit in den burgenländischen Kurort, kann in Wien mit der zweien Mannschaft trainieren. Das nennt man Wink mit dem Zaunpfahl für den Serben, dass es für ihn keine Zukunft in Hütteldorf geben wird.

Zu Beginn spielten in Draßburg auch zwei Youngsters, die zum Unterschied der anderen sechs, aus der jungen Garde unter den 27 Felspielern im Trainingslager, nämlich Kelvin Arase, Leo Greiml. Yusuf Demir, Dalibor Velimirovic, Adrian Hajdari und Melih Ibrahimoglu noch nicht in der Bundesliga für Grün-Weiß spielten: Rechtsverteidiger Lukas Sulzbacher und Elias Felber im zentralen Mittelfeld. Der 21 jährige war letzte Saison an den Floridsdorfer AC verliehen, bestritt für den Zweitligisten 27 Pflichtspiele. Wurde Ende Juni in den Urlaub geschickt, womit Felber die 0:9-Peinlichkeit in Ried am Freitag erspart blieb. Der 20 jährige Sulzbacher kommt aus der zweiten Mannschaft, bereitete in Draßburg den Ausgleich von Ercan Kara vor. Der auch für die Führung sorgte, nach ihm trafen Christoph Knasmüllner und knapp vor Schuss Koya Kitagawa. Mit dabei im Avita-Resort sind auch die Langzeitverletzten Christopher Dibon, Philipp Schobesberger und Tamas Szanto.

Auch St.Pölten spielte am Samstag, schaffte ein 1:1 (1:1) gegen den Tschechen-Klub SK Lisen. Hartberg verpflichtete drei Neue: Für die Defensive den 21 jährigen Linksverteidiger Alex Burgstaller, der von den OÖ Juniors kommt und den 25 jährigen Mali-Legionär Hamidou Maiya aus der zweiten türkischen Liga. Neu ins offensive Mittelfeld kommt der 21 jährige Philipp Sturm vom deutschen Drittligaabsteiger Chemnitz. Zuvor war er auf Salzburgs Akademie.

 

Foto: Paok Media.

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