Fußball

An Marcel Sabitzer führt bei Borussia Dortmund kein Weg mehr vorbei

Auf Kosten seiner Landsleute Xaver Schlager, Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald bei RB Leipzig eroberte Marcel Sabitzer (Bild) Sonntag mit Borussia Dortmund vor 81.000 Zuschauern durch das 3:1 (1:1) gegen Bochum Rang vier und damit als Momentaufnahme einen Champions League-Platz. Alle drei Dortmunder Treffer erzielte Mittelstürmer Niclas Füllkrug, Zum 1:0 und 3:1 verwandelte er einen Elfmeter, das 2:1 gelang dem  30 jährigen per Kopf. Die perfekte Flanke kam von Marcel Sabitzer, der das Österreicher-Duell gegen Kevin Stöger  siegreich beendete. Einmal mehr bestätigte, dass er sich beim deutschen Vizemeister etabliert hat. Trotz aller kritischen Stimmen, die ihn seit seinem Transfer begleiten.  An dem 29 jährigen führt im zentralen Mittelfeld der Dortmunder kein Weg vorbei. Ähnliches gilt auch für Österreichs Nationalteam. Daher könnte es am 24 Juni beim letzten EM-Gruppenspiel zwischen Holland und Österreich im Berliner Olympiastadion ein Duell von Dortmund-Legionären geben: Sabitzer gegen den holländischen Stürmer Donyell Malen.

19 Millionen Euro zahlte Dortmund im Sommer an Bayern München, um Sabitzer zu bekommen. Als Dortmund im Herbst schwächelte, stand er in der Kritik. Er habe die Erwartungen nicht erfüllt. Wirklich? Es wird kein Zufall sein, dass er immer spielt, wenn er fit ist. Egal, ob in defensiver Rolle als zweiter Sechser oder weiter vorne: Er ist schon aufgrund seines Laufpensums und des großen Aktionsradius immer wertvoll. Bisher bestritt er 14 von 19 Spielen in der Bundesliga, fünf von sechs in der Champions League und drei im DFB-Pokal. Wenn er fehlte, passierte dies in Folge eines in der Champions League bei Paris St. Germin erlittenen Adduktorenverletzung. Ansonst führt an ihm kein Weg mehr vorbei. Dortmund gewann alle drei Spiele dieses Jahres. Allerdings gegen den Letzten Darmstadt, gegen den Vorletzten 1. FC Köln und gegen den 14. Bochum. Also gegen keine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel.

Sonntag gewann auch ein andere Ex-Rapidler: Christopher Trimmel spielte beim 1:0(0:0)-Heimsieg von Union Berlin gegen Darmstadt durch. Innenverteidiger Christoph Klarer war der einzige der drei Österreicher beim Letzten, der zum Einsatz kam. Union Berlin liegt  sechs Punkte vor den Abstiegsplätzen, es gibt weiterhin Spekulationen, dass der gesperrte Ex-Austria-Trainer Nenad Bjelica in der kommende Woche entlassen wird. Er verfolgte den Heimsieg in einer Loge hinter Präsident Dirk Zingler. Von der Bank kommunizierte die 32 jährige Assistentin Marie Louise Erne mit der Mannschaft, da der offizielle „Stellvertreter“ Danijel Jumic nicht gut genug Deutsch spricht.

Foto: Borussia Dortmund.

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