Fußball

Arnautovic vor Wembley-Debüt auch ohne Tor „Man of the match“

Man muss nicht unbedingt ein Tor schießen, um zum „Man of the match“ gewählt zu werden. Diese Erfahrung machte nach fünf Treffern in den letzten fünf Spielen Marko Arnautovic: Am „Boxing Day“ jubelte er über seinen Doppelpack beim 3:3 von West Ham in Bournemouth lachend mit heraushängender Zunge (siehe oben), Mittwoch Abend lag er nach 94 Minuten mit ausgestreckten Armen am Rasen des London Stadium, hörte den Jubel von 56.000 West Ham-Fans über das späte Siegestor von Andy Carroll zum 2:1 über West Bromwich. Der Assist kam  von Arnautovic mit dem linken Fuss, der 1,93 Meter große Sturmtank Carroll verwertete ihn aus spitzem Winkel zu seinem Doppelpack, seinen ersten zwei Saisontoren bei seinem elften Einsatz. Vor viereinhalb Jahren hatte West Ham den neunfachen englischen Teamstürmer um 17,5 Millionen Euro vom FC Liverpool gekauft. Die Bilanz der 17 Einsätze von Marko Arnautovic in der Premier League für  West Ham über gesamt 1103 Minuten: Fünf Tore und zwei Assists.

Es war ein Zittersieg, mit dem West Ham die Abstiegszone verließ. Der Vorletzte West Bromwich, nunmehr 20 Spiele ohne Sieg, führte von der 30. bis zur 59. Minute. Vor seiner Vorlage zum Siegestreffer in der Nachspielzeit hätte es fast ein Arnautovic-Eigentor gegeben, als er  eine Flanke verhindern wollte. Sein Assist führte dazu, dass sein Ex.Klub Stoke mit Kevin Wimmer Drittletzter ist, derzeit absteigen müsste. Die Kritik an Langzeittrainer Mark Hughes wird lauter, die Stimmen, dass der Waliser nach viereinhalb Jahren gehen sollte, sind nicht mehr zu überhören.

Arnautovic hat nicht lange Zeit, sich bei nur zwei Punkten mehr als Stoke auf Rang 16 auf den „Man of the Match“-Lorbeeren auszuruhen: Donnerstag Abend wartet das Londoner Derby bei Tottenham. Für Arnautovic sein erstes Match im Wembley-Stadion, für jeden Fußballer ein Highlight in seiner Karrierre. Tottenham ist als Tabellenfünfter mitten in der Aufholjagd zu den Champions League-Plätzen. Trotzdem ließ Trainer Mauricio Pochettino  Dienstag beim Schlusslicht Swansea seinen Rekordtorjäger Harry Kane 68 Minuten lang im Talon. Der 2:0-Sieg gab Pochettino recht: Der spanische Kane-Eratz Fernando Llorente köpfelte das Führungstor.

 

Foto: Twitter.

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