Fußball

Ausverkauft bei Heimpremiere von Alex Schlager als LASK-Kapitän: Ist Zeit reif für Sieg gegen Rapid?

Ausverkauft in Pasching inklusive des Gästesektors bei der Heimpremiere für LASK-Tormann Alexander Schlager (Bild oben) als Kapitän und Nachfolger von Gernot Trauner. 6400 Zuschauer beim Versuch, nach sieben sieglosen Spielen in Folge gegen Rapid (sechs Niederlagen, ein Unentschieden) die Negativserie zu durchbrechen.  Die Gelegenheit scheint günstig: Der LASK konnte sich eine Woche auf den Schlager vorbereiten, Rapid musste Mittwoch in der Qualifikation für die Königsklasse ran, ist nach dem k.o. bei Sparta Prag sicher etwas angeknackst, auch wenn das in Hütteldorf keiner zugeben wird. Vor allem nicht Kevin Wimmer vor dem ersten Auswärtsspiel in der Bundesliga nach der Rückkehr in die Heimat. Ausgerechnet bei dem Klub, bei dem seine Profikarriere begann.

„Die Zeit ist reif, das Blatt gegen Rapid zu wenden“, behauptete LASK-Trainer Dominik Thalhammer, der bei seiner Mannschaft viel Energie und großen Willen bemerkte, das zu schaffen. Allerdings muss er mit Marko Raguz (muskuläre Probleme im Oberschenkel) seinen besten Stürmer vorgeben ebenso wie eine Alternative zu ihm, Neuzugang Christoph Monschein. Personelle Probleme verbinden also Thalhammer und Didi Kühbauer. Bei dem ist der gesperrte und erkrankte Robert Ljubicic kein Thema, hinter Max Hofmann steht ein Fragezeichen. Hingegen könnte es eine Überraschung geben: Srdjan Grahovac nur eine Woche nach erlittenem Nasenbeinbruch und Operation mit Gesichtsmaske im Einsatz. Wenn er vom Arzt grünes Licht bekommt und sich dazu bereit fühlt. Die dritte Niederlage in Folge würde zumindest für eine angespannte Stimmung in Grün-Weiß sorgen.

In der ersten Runde schaffte beim Sixpack von Ligasponsor Admiral (die Resultate der sechs Spiele zu erraten, womit 100.000 Euro Prämie fällig wären) keiner die sechs richtigen. Ein Rapid-Fan hatte fünf richtige, scheiterte an Rapids 0:2 gegen Hartberg. Heimo Pfeifenberger schaffte in der ersten Runde beim Prominenten-Tipp kein einziges Ergebnis richtig vorherzusagen. In der zweiten ist Ernst Baumeister, jetzt Sportchef beim FC Marchfeld in der Regionalliga Ost, an der Reihe. Er prophezeite einen 2:1 seines Ex-Klubs LASK gegen Rapid. Gegen die Linzer hatte Marchfeld vor zwei Wochen im Cup verloren. Seinen anderen Ex-Klubs traut Baumeister keinen Sieg zu: Admira schafft für ihn gegen Aufsteiger Austria Klagenfurt ein 2:2, die Austria nach dem Island-Schock ein 1:1 gegen WSG Tirol. Admiras Trainer Andi Herzog hat von seiner Heimpremiere andere Vorstellungen: „Wir müssen von Beginn an eine Mentalität zeigen, mutig nach vorne zu spielen, um unseren Fans zu zeigen, dass die drei Punkte in der Südstadt bleiben!“

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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