Fußball

Baumgartners Tor befeuert Spekulationen über Teamabsage! Premiere für Posch

Mit zwei Österreicher-Toren begann Freitag Abend die achte Runde der deutschen Bundesliga. Christoph Baumgartner sorgte beim 5:0 (2:0) von Hoffenheim gegen den 1. FC Köln nach 51 Minuten für den dritten Treffer. Bei Hoffenheim begannen mit Baumgartner, Florian Grillitsch und Stefan Posch (beide in der Dreierabwehr) alle Österreicher, bei Köln nur Florian Kainz. Dejan Ljubicic kehrte krank von Österreichs Team zurück, fehlte im Kader, Louis Schaub kam fünf Minuten nach Baumgartners Tor für Kainz. Köln galt bisher mit nur einer Niederlage in sieben Runden (2:3 in München gegen Bayern) als positive Überraschung, sah aber beim Angstgegner nach fünf Runden ohne Niederlage schlecht aus. Hoffenheim gewann die letzten sieben Ligaduelle gegen die Kölner, das ist die bisher längste Siegesserie.

Baumgartner erzielte sein drittes Saisontor, ist damit Hoffenheims bester Torschütze in dieser Saison. Das wird   wieder alle unsachlichen Spekulationen über seine Absage für Österreichs Team wegen muskulärer Probleme befeuern wird. Fakt bleibt, dass er vor zwei Wochen bei Hoffenheims 1:3-Niederlage in Stuttgart verletzt fehlte. Und die Pause brauchte, um wieder matchfit zu werden. Für Posch gab es drei Tage nach dem 0:1 gegen Dänemark in Kopenhagen eine Erfolgs-Premiere: Er sorgte per Kopf nach 87 Minuten für den Endstand. Sein erstes Tor in der deutschen Bundesliga. Beim 100. Pflichtspiel für Hoffenheim.

Das Highlight der Runde ist Sonntag Nachmittag das Spitzenduell zwischen dem Zweiten Leverkusen und Bayern München. Mit einem Sieg kann Leverkusen Bayern überholen und Tabellenführer werden. Möglich gemacht haben diese Konstellation auch drei Österreicher: Oliver Glasner, Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker durch die 2:1-Sensation mit Eintracht Frankfurt bei Bayern in der vergangenen Runde. In einigen deutschen Stadien  gibt es aufgrund neuer Corona-Schutzverordnungen erstmals seit eineinhalb Jahren einen Fast-Normalzustand. In Leverkusen wird die Bay-Arena mit 29.500 Zuschauern nahezu ausverkauft sein, Samstag dürfen zu Borussia Dortmund gegen Mainz 67.000 Zuschauer rein, so viel wie seit März 2020 nicht mehr (damals 75.000 bei Bayern-Augsburg). Eintracht Frankfurt darf gegen Hertha BSC Berlin 40.000 reinlassen, rechnet trotz Sieg in München aber nur mit 30.000. Ein besonderer Samstag wird’s für Philipp Lienhart und Freiburg: das erste Spiel im neuen Europa Park-Stadion gegen RB Leipzig. 20.000 Fans dürfen in der 34.700 Zuschauer fassenden Arena, deren Bau 76,5 Millionen Euro kostete, dabei sein. Wolfsburg gastiert vor dem Champions League-Spiel in Salzburg in der Alten Försterei bei Union Berlin.

In der zweiten Liga ging der Erfolgslauf des österreichischen Tormanns Martin Fraisl mit Schalke durch das 1:0 (0:0) bei Hannover 96 mit dem Siegestor in der 95. Minute weiter. Seit Fraisl im Tor steht, kassierte Schalke kein Tor, kam mit drei Siegen hintereinander erstmals unter die ersten drei und auf Kurs Richtung Aufstieg.

Foto: TSG Hoffenheim.

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