Fußball

Bayern hat Hasenhüttl ganz oben am Zettel

Seit Sonnag, 17.21 Uhr,  ist Ralph Hasenhüttl mit RB  Leipzig der alleinige Rekordhalter im deutschen Fussball für Anfangserfolge eines Aufsteigers: Das 3:1 gegen Werder Bremen mit Zlatko Junuzovic („wir haben trotzdem unseren Aufwärtstrend bestätigt“) und Florian Grillitsch   vor ausverkauftem Haus bedeutete das achte Spiel ohne Niederlage, die  zuvor keiner schaffte, führte erneut zu Lobeshymnen von Sportchef Ralf Rangnick für den Trainer aus Österreich, der cool feststellte: „Wir sind derzeit noch dabei, unsere Grenzen auszuloten.“ Am dritten Sieg in Serie hatte zwei Ex-Salzburger ihren Anteil: Der überragende Naby Keita sorgte für das 1:0 und 2:0, der in der 84. Minute eingewechselte Stefan Ilsanker bereitete das späte 3:1 vor. Leipzig liegt auf Platz zwei mit zwei Punkten Rückstand auf Bayern, gilt daher aktuell als erster Jäger des haushohen Titelfavorits. In München hat man  Leipzig schon ganz oben am Zettel, wie Weltmeister Mats Hummels versicherte: „Weil Hasenhüttl bei allen Klubs, bei denen er bisher war, hervorragende Arbeit ablieferte.“  Das Lob wird der Steirer gerne hören, mit der Tabelle will er sich jetzt gar nicht beschäftigten. Der bisher einzige Mißerfolg der Saison, das Scheitern im Cup bei Dynamo Dresden, verhindert, dass Leipzig wie die Konkurrenz  vor einer englischen Woche steht. Sondern sich in Ruhe auf das Samstagspiel in Darmstadt vorbereiten kann. Die neunte Partie  ohne Niederlage würde fast schon den Erwartungen entsprechen.

Lob gibt es in Liga zwei für einen Kärntner: Guido Burgstaller ragte beim Nürnbergs vierten Sieg in Serie, dem 2:0 gegen Hannover 96, wo Martin Harnik nach der Pause sein Comeback feierte, heraus. Bezwang per Kopf seinen früheren Mitspieler Samuel Sahin Radlinger bereits nach 21 Minuten zum Endstand. Mit acht Toren führt Burgstaller jetzt  die Schützenliste der zweiten Liga  an. In der auch ein Österreicher-Klub der erste Jäger des Tabellenführers (Eintracht Braunschweig) ist: Union Berlin. Beim 3:1 der Eisernen in Aue spielten in dieser Saison nach der Einwechslung von Emanuel Pogatetz nach 24  Minuten bei 0:1 und dem Austausch von Philipp Hosiner  bei 2:1 erstmals 31 Minuten lang drei Österreicher:  Rechtsverteidiger Christopher Trimmel über die ganze Distanz, Routinier Pogatetz bei seinem Saisondebüt im Abwehrzentrum und vorne Hosiner.  Union Berlin muss zum Unterschied von Leipzig  auch im Cup ran, ist Mittwoch bei Borussia Dortmund krasser Aussenseiter. Dennoch begleiten 10.000 Union-Fans ihre Mannschaft!

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