Eishockey

Eishockeyteam beendete mit viertem Sieg in Serie die Saison! Youngster Harnisch traf fünfmal

Am Tag, als in der lettischen Hauptstadt Riga die Eishockey-WM begann, endete für Österreichs Team in Laibach die Saison mit dem elften Spiel in sechs Wochen. Und der vierte Sieg in Serie. Das 3:2 (3:1, 0:0, 1:0) gegen Frankreich brachte Platz zwei im Covid 19-Turnier hinter  Veranstalter Slowenien, gegen den zum Auftakt 1:3 verloren wurde. Dann folgten ein 3:2 gegen Polen ein 9:3 (1:0, 5:1, 3:2) gegen die Ukraine, ein 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) gegen Rumänien und der Erfolg gegen die Franzosen dank einem starken ersten Drittel mit Toren von Lukas Haudum an seinem 24. Geburtstag, Mario Huber und Routinier Martin Ulmer. Haudum von Meister KAC wurde mit vier Toren und fünf Assists Schützenkönig des Turniers. Er ist einer, auf den Teamchef Roger Bader auch sicher vom 26, bis 29. August bei der Olympiaqualifikation gegen die Slowakei in Bratislava bauen wird: „Es war unsere beste Leistung beim Turnier“, versicherte Bader, „außerdem hat die Mannschaft gelernt, einen Vorsprung heim zu spielen!“ Auch dank des 35 jährigen Rückhalts Bernhard Starkbaum im Tor.

Sie haben sicher auch bei den Niederlagen gegen die A-Nationen Tschechien und Slowakei in den Wochen davor gelernt. Was Bader sicher freuen wird: Dass die jungen Spieler aufzeigen konnten. In der Abwehr Thimo Nickl, der erstmals dabei war,  und Kilian Zündel, vorne der 20 jährige Tim Harnisch, den Bader zuletzt als nicht „weit von Marco Rossi entfernt“ bezeichnete. Der Salzburg-Stürmer war mit fünf Treffern Österreichs bester Torschütze bei dem Turnier. Der 19 jährige Villacher Lucas Thaler zeigte mit einem Dreierpack gegen die Ukraine auf. Kapitän Manuel Ganahl (Bild oben) hält jetzt bei 102 Länderspielen, den „Hunderter“ feierte er mit dem Kantersieg gegen die Ukraine: „Er sagt nie ab“, lobte Bader  den 30 jährigen Routinier.

Noch ein Blick nach Riga: Das ist eine WM ohne große Stars. Schweden hat nur fünf Spieler aus Nordamerika dabei. Der Grund ist einfach: Die NHL-Spieler, die monatelang in der „Blase“ leben mussten,  haben keine Lust, sich für die WM nochmals wochenlang in die „Blase“ anzutun.  Darunter leidet auch Titelverteidiger Finnland. Russland begann mit einem 4:3 gegen Tschechien, der Siegestreffer fiel 15 Sekunden vor Schluss, Deutschland fertigte Italien 9:4 ab.  Die Italiener sind durch 15 Corona-Ausfälle sehr geschwächt.  Österreich tat gut daran, die vor zwei Wochen geplanten Tests gegen Italien abzusagen.

 

 

 

 

 

Foto: Gepa/ÖEHV.

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