Fußball

Goldköpfchen Dovedan sorgte für Sieg bei Canadi-Debüt

Siegreicher Einstand von Damir Canadi in der  zweiten deutschen Liga als Nürnberg-Trainer. Dank einem Landsmann, den von ihm aus Heidenheim geholten Nikola Dovedan (Bild oben). Sein Ex-Schützling aus Altacher Zeiten, mit 1,72 Metern nicht gerade ein Riese, sorgte per Kopf nach 51 Minuten aus zehn Metern für das goldene Tor zum 1.0 (0:0) bei Dynamo Dresden. Womit sich der  25jährige Dovedan fast als Dresden-Spezialist bestätigte: Letzte Saison erzielte er noch im Heidenheim-Dress zweite Tore gegen die Sachsen. Sein erstes für Nürnberg bedeutete den ersten Auswärtssieg des „Clubs“ seit Mai 2018 in Sandhausen. Das war noch in der Aufstiegssaison. In der Bundesliga schaffte Nürnberg nur drei Auswärtspunkte. Kein Wunder, dass Canadi von einem guten Beginn, über den sich alle freuen, sprach.

Im 30 Grad heißen Glutofen des Ernst Harbig-Stadion gab vor 29.573 Zuschauern ein Österreicher  den ersten Torschuss ab: Sascha Horvath nach vier Minuten für Dresden. Sein Trainer Cristian Fiel setzt diese Saison mehr auf Ballbesitz-Fußball, daher steht Horvath nach seiner starken U 21-Europameisterschaft auch höher im Kurs als vor einem Jahr. Nach 71 Minuten ersetzte ihn mit Neuerwerbung Mathäus Taferner der langhaarige Kärntner, der vor zwei Minuten  gemeinsam mit Horath  zu Wacker Innsbrucks Absteigern gezählt hatte. Bei Nürnberg ausser Goldköpfchen Dovedan im Einsatz: Georg Margreitter im Abwehrzentrum, Lukas Jäger als Abräumer im zentralen Mittelfeld. Damit hat er nach eienr Runde schon mehr Einsatzminuten als in der vergangenen zwei Nürnberger Saisonen. Canadi hat ihn in Erinnerung an gemeinsame Altacher Erfolge sozusagen reaktiviert. Über über allen stand Dovedans Tor: „Die drei Punkte zählen“, meitne er, „sonst nichts. Wir müssen weiter Punkte sammeln, dann werden wir uns auch spielerisch steigern.“ Margreitter ordnete den Sieg richtig ein: „Keine Offenbarung, aber der Start in die Meisterschaft ist immer schwer.“

De andere Österreicher? Ex-FAC-Tormann Martin Fraisl kam bei seinem deutschen Zweitligadebüt mit Sandhausen bei Holstein Kiel mit Salzburgs Ex-Verteidiger Darko Todorovic zu einem 1:1. Ein Erfolg, denn Sandhausen gilt traditionell als Abstiegskandidat. Lukas Gugganig verlor mit Osnabrück daheim gegen Heidenheim 1:3(1:1). Mit etwas Pech, denn die entscheidenden Tore fielen in der 89. und 90. Minuten. Kevin Friesenbichler schaffte es nur auf die Bank. Sonntag sieht Österreichs Teamchef Franco Foda in Hamburg Lukas Hinterseer. Ob bei Gegner Darmstadt auch Mathias Honsak im Einsatz ist, entscheidet sich wegen dessen Sprunggelenksverletzung erst knapp vor dem Spiel. In der zweiten Runde muss Hinterseer mit dem HSV zu Dovedan, Margreitter und Jäger nach Nürnberg.

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