Fußball

Im Derby will Djuricin ein „bisschen was“ für seinen Vater gutmachen

Mit dem 300. Wiener Derby in der Bundesliga zwischen Austria und Rapid endet Sonntag Abend  das Sixpack-Tippspiel von Ligasponsor Admiral. Da in den ersten fünf Runden keiner die richtigen Resultate der jeweils sechs Spiele erriet, geht es Samstag und Sonntag um 600.000 Euro. Die gibt es bar für sechs richtige Tipps. Wie endet das Derby? In der letzten drei gab es drei Unentschieden, in den letzten 14 nur einen Heimsieg, das 6:1 der Austria im Dezember 2018. Für einen Austrianer wird´s sicher ein besonderes Derby. Nicht nur, weil er eine Vergangenheit im Nachwuchs von Austria und Rapid hat, sondern auch wegen familiärer Bande: Für Marco Djuricin, den torgefährlichsten Violetten.  Dreimal jubelte er in fünf Runden über seine Treffer, letzten Sonntag zweimal beim 2:2 gegen Sturm in Graz. Schafft er das auch gegen Rapid? Sein bisher einziges Derby endete 0:0.

„Wir haben uns jede Woche gesteigert, ich hoffe, das setzt sich fort“, findet Djuricin und hofft etwas vorsichtig, dass die Austria nach dem Derby nicht mehr die rote Laterne des Letzten hat. Da darf es keine Niederlage geben. Der erste Sieg dieser Saison gerade im Derby wäre schon ein Highlight: „Wir wollen demütig sein und gewinnen“, sagte der 28 jährige im Sky-Podcast. Mit dem Abstand von einigen Wochen weiß Djuricin inzwischen, dass seine Aussage nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Breidablik aus Island in der Qualifikation zur Conference League nicht richtig war. Damals kritisierte er seinen Austausch und meinte, er müsste immer spielen, weil er stets für ein Tor gut sei. Die hatte auch einen speziellen Hintergrund: Djuricin kennt seit Babyzeiten seinen Trainer Manfred  Schmid. Der spielte damals mit Vater Goran bei der  Austria.

Stichwort Vater. Der war zwischen April 2017 und Ende September 2018 Trainer von Rapid, kam in 67 Pflichtspielen auf einen Punkteschnitt von 1,73. Die Derbybilanz von Goran Djuricin als Rapid-Trainer: In der Bundesliga je zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen, im Cup ein Sieg. Nach einer 0:2-Heimniederlage gegen St. Pölten musste er gehen. Auf ihn folgte bis heute mit Didi Kühbauer der damalige  St. Pölten-Trainer, der auf der grün-weißen Trainerbank von fünf Derbys je eines gewann und verlor, drei Unentschieden erreichte. Marco war Legionär bei Ferencvaros Budapest und Grasshoppers Zürich, als der Vater Rapid trainierte. In seinem ersten und bisher einzigen Job als Cheftrainer in der Bundesliga. Marcos Blick zurück: „Es hat damals wehgetan. Der ganzen Familie. Vielleicht kann der Sohn am Sonntag ein bisschen was gutmachen.“ Dass der Papa dem Sohn die Daumen halten wird und nicht seinem Ex-Klub, ist selbstverständlich.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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