Fußball

Sabitzer nicht mehr ansteckend: Kommen er und Laimer nicht zum Team?

Kein wirklich guter Samstag für Österreichs Teamchef Franco Foda, was seine Legionäre betrifft. Vor allem Marcel Sabitzer, normaler ein Fixpunkt in Fodas Plänen.  Nach dem verunglückten Kurzauftritt bei Bayerns 5:2 gegen Benfica Lissabon am Dienstag sass Sabitzer Samstag beim 2:1 (1:0) im Topspiel gegen Freiburg in der erstmals seit 8. März 2020 Allianz-Arena nicht mehr auf der Bank, gehörte nicht zum Kader. Die Begründung von  Bayerns Trainer Julian Nagelsmann klingt fast wie nach Corona: „Er ist nicht mehr ansteckend, aber er hat in den letzten drei Tagen gerade mal eine halbe Brezel gegessen.“ Als Nagelsmann und Sabitzer noch bei Leipzig waren, galt er  als einer der ersten Covida 19-Fälle. In Wahrheit ging es nur um Magen-Darm-Probleme. Könnte daher sein, dass sich eine Absage anbahnt, Sabitzer Montag nicht zum Team-Treffpunkt nach Klagenfurt kommt. In der Startelf ihrer Klubs standen am Samstag nur fünf der Legionäre, die Foda für die WM-Qualifikationsspiele gegen Israel und Moldau aufbot:

David Alaba gewann mit Real Madrid das kleine Stadtderby gegen Rayo Vallecano 2:1 (2:0), gab mit perfekter Flanke die Vorlage zum 2:0 von Karim Benzema, sah beim Gegentor durch den 36 jährigen Kolumbien-Oldie Radamel Falcao (früher Porto, Atletico Madrid, Monaco, Manchester United, Chelsea) nicht gut aus.

Philipp Lienhart (Bild oben) spielte bei Freiburgs erster Saisonniederlage im Abwehrzentrum gewohnt solid. Außenseiter Freiburg verkaufte sich sehr gut. Lienhart hatte bei Freiburgs frühestens Gegentor dieser Saison nach 30 Minuten Pech: Er stand dem Pass von Thomas Müller zu Leon Goretzka ab, der Ball prallte aber zu Müller zurück. Der im zweiten Versuch Goretzka freispielte, der das 1:0 besorgte. Auch nach Robert Lewandowskis 13. Saisontor zum 2:0 nach 75 Minuten gab Freiburg nicht auf. Aber das Anschlusstor von Janik Haberer nach 90 Minuten kam zu spät. Der Pass zum Torschützen kam von Lienhart. Positiv wie seine Leistung war auch am Freitag die von Karim Onisiwo als Mainzer Sturmspitze beim 1:1 gegen Mönchengadbach.

Christoph Baumgartner, Florian Grillitsch und Stefan Posch verloren mit Hoffenheim beim Aufsteiger Bochum 0:2 (0:0). Als Baumgartner nach einer Stunde und Posch nach 64 Minuten ausgetauscht wurden, stand es noch 0:0.

Als Joker kam Alessandro Schöpf bei Arminia Bielefelds erstem Saisonsieg, dem 1:0 (1:0) beim VfB Stuttgart, nach einer Stunde. Kapitän Manuel Prietl spielte durch. Das entscheidende Tor erzielte der Ex-Salzburger Masaya Okugawa nach Pass des Ex-Austrianers Patrick Wimmer, der nach einem Crash mit dem Stuttgarter Niklas Nartey, der ihn im Finish mit dem Kopf im Gesicht traf, ins Krankenhaus musste.  Die Diagnose: „Nur“ eine Gehirnerschütterung. Konrad Laimer spielte beim Duell der Ex-Salzburg-Trainer zwischen Jesse Marsch und Marco Rose, das Marsch mit RB Leipzig gegen Borussia Dortmund 2:1 (1:0) gewann, erst ab der 84. Minute. Laut Marsch wegen muskulärer Probleme. Er kündigte auch an, dass Laimer Österreichs Team nicht zur Verfügung stehen wird.

Nicht im Einsatz war Yusuf Demir bei Barcelonas nächstem Selbstfaller: Bei Celta da Vigo nach 34 Minuten 3:0 geführt, am Ende hieß es aber 3:3.

 

Foto: SC Freiburg.

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