Fußball

Nur Topwerte: Salzburg auch bei der anderen Art Spitze! Rapid ist Rasenmeister

Die Umfrage der  Spielergewerkschaft bei ihren Klienten nach der Zufriedenheit mit ihrem Arbeitgeber in der Bundesliga un der zweiten Liga gehört fast schon zur Tradition. Sieben Fragen mussten die Spieler beantworten. Es ging um die Pünktlichkeit der Auszahlung, die Klarheit der Verträge, die Fortzahlung bei Verletzungen, den Informationsaustausch zwischen Management und Mannschaft, das Image des Klubs, die medizinische Betreuung und die Qualität der Ausrüstung, die mit Punkten bewertet wurden. Mit zehn als Höchstwert. Das positivste Feedback kam zur Zahlungsmoral und zur Klarheit der Verträge. Wenig überraschend konstatierte Gernot Baumgartner von der Spielergewerkschaft nach dem Ergebnis der Umfrage: „Salzburg ist das Schlaraffenland des Fußballs!“ Sowohl in der Bundesliga für Meister Red Bull Salzburg als auch in der zweiten Liga bei Liefering gab es in allen Bereichen nur den Spitzenwert zehn. Soll heißen: Der Kandidat hat 70 Punkte! Die Bullen sind auch bei der Tabelle der anderen Art klar an der Spitze.

Auf den Meister folgt der zweite Klubs, der seien Spieler nicht in Kurzarbeit schickte, nämlich der LASK. Dessen Spieler sahen beim Informationsaustausch, bei der medizinischen Betreuung sowie der Ausrüstung noch Luft nach oben. Punkto Ausrüstung machte die Spieler aller Klubs außer Salzburg Einschränkungen. Bei Altach gab´s dafür nur vier Punkte, bei Hartberg fünf, die Spieler von WSG Swarovski Tirol finden die medizinische Betreuung stark verbesserungswürdig  – ebenfalls nur vier Punkte. Rapid und Austria folgen in der Gesamtwertung hinter LASK und Sturm Graz auf den Plötzen vier und fünf. Die Rapidler sehen bei den Klarheit der Verträge und der Ausrüstung einen Verbesserungsbedarf, die Austrianer bei der Information, beim Image und ebenfalls der Ausrüstung.

Überraschend, da Rapid der einzige adidas-Klub in der Bundesliga ist, Austria dem US-Giganten Nike vertraut. So wie Meister Salzburg, Kaum anzunehmen, dass Nike nach Wien eine qualitätsmäßig schlechtere Ware liefert. Unerwartet das schlechte Ergebnis des Dritten Wolfsberg: Nur Vorletzter hinter Altach, Hartberg, St.Pölten, Admira. und WSG Tirol. Einzig der Konkursklub Mattersburg  kam schlechter weg. Bei dem gab es für Pünktlichkeit der Auszahlung und Klarheit der Verträge sogar zweimal die zehn, bei der Fortzahlung bei Verletzungen allerdings den niedersten Wert der ganzen Umfrage (drei). Das Thema stellt sich aber nicht mehr Bei Wolfsberg monierten Kapitän Michael Liendl und Kollegen die medizinische Betreuung und Ausrüstung, die jeweils nur fünf der möglichen zehn Punkte erhielten. Demnach müsste sie doppelt so gut wie bisher sein, um Top-Ansprüchen gerecht zu werden.

Bei der Umfrage nach dem besten Rasen gaben jeweils die Gästemannschaften das Urteil ab. Erstmals seit der Eröffnung des Allianz-Stadions kam Rapid auf Platz eins, kann den Titel eines „Rasenmeisters“ beanspruchen. Zum Start hatte es es ja große Probleme gegeben, jetzt brachten verschiedene Maßnahmen, die nicht billig waren, Grün-Weiß auf Platz eins. Vor Salzburg, dem LASK, Altach, Wolfsberg, St.Pölten, Mattersburg, Tirol, Admira, Hartberg, Vorjahressieger Sturm Graz und der Austria. Die offenbar mit dem Rasen des neuen Stadions ähnlich Probleme hatte wie zuvor Rapid. Daraufhin wurde ja mit der Renovierung während der Corona-Pause reagiert. Ganz schlecht schnitt in der zweiten Liga der Wiener Klub, der FAC ab. Gregor Pötscher, der Projektleiter der Umfrage, drückte es drastisch aus: „Auf Grund der Beurteilung kann man durchaus von einem Acker sprechen.“

Foto: Red Bull Salzburg.

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