Fußball

Tor gegen Papa im grün-weißen Duell als Empfehlung für Rapid: Djuricin

Die Grün-Weißen aus Wien gegen die aus Budapest Mittwoch Nachmittag auf dem Platz des  Golf-Clubs Oliva Nova bei Valencia: In der Vorbereitung  kann´s so etwas passieren. Die Kraftprobe zwischen Rapid und Ungarns Meister Ferencvaros mit einer ganz besonderen Note:  Marco Djuricin, gegen Papa Goran, den  Assistenten von Rapids Trainer Damir Canadi. Im grün- weißen Nachwuchs spielte Marco ja bereits, seit November na ch dem Wechsel des Vaters von Ebreichsdorf in Canadis Trainerteam  gibt´s Spekulationen, dass der 24jährige in Hütteldorf  für nächste Saison zum Thema werden könnte. Ein Tor gegen den Papa wäre vielleicht eine erste Empfehlung.

Eine bewegte Karriere hat Marco schon hinter sich: Über den Nachwuchs von Hertha BSC Berlin in die erste Mannschaft, dann an Jahn Regensburg verliehen, 2013 zurück nach Österreich, zu Sturm Graz. Zwei Jahre später von Meister Salzburg um 2,5 Millionen Euro gekauft. Zwei Länderspiele unter Marcel Koller im Frühjahr 2015. Aber nach nur einem halben Jahr von Salzburg wieder verliehen. In die zweite  englische Liga zu Brentford. Dort blieb er auch nur eine Saison, übersiedelte dann nach Budapest zur Meistertruppe des deutschen Trainers Thomas Doll. Der frühere Teamstürmer setzte Djuricin im Herbst nicht auf seiner besten Position im Angriffszentrum ein, sondern am linken Flügel. Und trotzdem  schoss keiner von Ferencvaros  so viel Tore von Djuricin. Seine acht Treffer konnten aber Doll, der gegen Österreich in der Qualifikation für die WM 1990 für die DDR gespielt hatte, nicht zufrieden stellen: „Es hätten schon zwölf sein können“, bemerkte er zu Djuricins Berater Max Hagmayr beim Small-Talk über Djuricins  Rolle im Frühjahr. Künftig soll er doch wieder  ganz vorne spielen-auch gegen Rapid: „Dann muss er aber am Saisonende 20 Tore haben“ forderte Doll im Ernst.

Titelverteidiger Ferencvaros liegt nur an vierter Stelle hinter Videoton, wo Hagmayr mit Anel Hadzic (früher Sturm, Ried) auch einen Klienten hat, und den Budapester Rivalen Honved und Vasas. Also sollen vier  Winterkäufe die Mannschaft, in der Ex-Austrianer Emir Dilaver in der Abwehr einen Stammplatz hat, verstärken. Unter anderem mit Deutschland-Heimkehrer Laszlo Kleinheisler, der sich weder bei Werder Bremen noch beim Schlusslicht Darmstadt richtig in Szene setzen konnte. Jetzt  spielt er wieder an der Seite des 37jährigen Routiniers Zoltan Gera. Wie am 14. Juni 2016 bei Ungarns 2:0 in der EURO-Endrunde gegen Österreich in Bordeaux. Den bisher letzten Winterkauf vermittelte wieder Hagmayr: Amadou Moutari, ein 23jähriger  Nationalspieler von Niger. Wenn ein österreichischer Manager einen Afrikaner  von Russland (Anzhi Makhachkala) nach Ungarn transferiert, ist das kein alltägliches Highlight…

Ein Djuricin-Transfer zu Rapid im Sommer könnte daran scheitern, dass er bis 2018 noch bei  Salzburg unter Vertrag steht. Und der Meister einen vermeintlichen Konkurrenten  nicht gerne einen Spieler auf Leihbasis überläßt. Ist noch Zukunftsmusik. Bei aktuellen Transfers tut sich bei Rapid nichts. Bemerkenswert, dass wegen der langen Veerletztenliste im spanischen Trainingslager elf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sind: Die Torhüter Gartler und Knoflach,  Pavelic, Thurnwald, Max Hofmann, Szalai,  Okungbowa, Szanto, Arase, Schaub und Sobczyk. Abwarten, wer von ihnen am 12. Februar im Derby gegen Austria dabei sein wird.

 

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