Fußball

Von Basel bis Barnsley: Nur Schaub bezwang Super-Lindner, Tor von Frieser

Nicht nur in der deutschen Bundesliga, sondern auch in der Schweizer Super League und in Englands Championship sorgen Österreicher für Gesprächsstoff. In der Schweiz vor allem über den überragender Heinz Lindner, der den ersten Sieg des  FC Basel seit 4. Februar oder sieben Spielen mit Super-Reaktionen möglich machte. Rund um den 4:1 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Luzern: Rund um den St.Jakob-Park, im Volksmund Joggeli genannt, demonstrierten vor und während des Spiels rund 4000 Fans gegen Basels Präsident Bernhard Burgener, weil er ausländische Investoren in den Klub holen will, um die Corona-Krise zu meistern. Sie protestierten mit Pyrotechnik, Sprechchören und Transparenten wie „gegen Ausverkauf der Seele“. Hätte es da noch eine Niederlage gesetzt, wäre es möglicherweise zum großen Eklat gekommen. Das verhinderte Lindner. Nur ihm war es zu verdanken, dass Luzern nicht in Führung ging. Das Schussverhältnis hieß am Ende 26:14 für Luzern, aber Basel gewann 4:1. Nur Ex-Rapider Louis Schaub (Bild oben). der letzten Mittwoch  Luzern bei Zweitligist Chiasso mit dem Siegestreffer zum 2:1 ins Cup-Viertelfinale geschossen hatte, konnte  den Ex-Austrianer Lindner nach 53 Minuten zum 1:1 bezwingen. Vergab aber zwei Minuten nach seinem sechsten Saisontor die Topchance zur Führung. Die letzten zwei Basel-Treffer fielen in der 88. und 94. Minute.

In Englands zweiter Liga ging der Erfolgslauf von Tormann Daniel Bachmann mit dem Zweiten Watford weiter, der  in Cardiff durch ein Tor in der 95. Minute 2:1 gewann. Und auch der noch bemerkenswertere von Ex-LASK-Trainer Valerien Ismail mit Barnsley.  Elf Runden in der Championship ungeschlagen, die letzte Niederlage gab es am 19. Jänner mit 0:1 gegen Watford. Seit damals jubelte Barnsley über acht Siege (davon sieben in Serie gegen Brentford, Blackburn, Bristol, Stoke, Millwall, die Queens Park Rangers und Birmingham), musste sich Cardiff, Nottingham und Derby County mit Unentschieden „begnügen“. Damit gelang ein Sprung von Platz zwölf auf sechs, „Als ich den LASK im Sommer 2019 übernahm, gab es dort eine erfolgreiche Basis, auf der man aufbauen konnte. Bei Barnsley im Herbst aber nicht“, behauptete Ismail. Der die Zeit bei Barnsley genießt: Weil er nur einem Geschäftsführer verantwortlich ist, sportlich kann er allein bestimmen. Die Klubbesitzer sind über dem großen Teich in den USA.

Am letzten Sieg hatte auch einer, der schon beim LASK zu Ismails Spielern gehört hatte, seinen Anteil: Nach einem 1:2-Pausenrückstand  bei Bournemouth traf Dominik Frieser mit links zum Ausgleich, am Ende hieß es auch durch sein drittes Saisontor 3:2 für Barnsley. Der 27 jährige Grazer, den sie „Iceman“ nennen,  war der älteste Spieler in der Startelf, die ein Durchschnittsalter von nur 23,8 Jahren hatte. Beachtlich. Nach derzeitigem Stand würde Barnsley nach 46 Runden am Play-off-Turnier um den letzten Aufstiegsplatz teilnehmen, dabei zunächst auf Swansea treffen. Auf den Siebenten, Premier League-Absteiger Bournemouth, hat Barnsley in seiner besten Saison seit 20 Jahren vor den letzten zehn Spielen fünf Punkte Vorsprung. Bournemouth empfängt nächsten Samstag im Viertelfinale des FA-Cups Ralph Hasenhüttls FC Southampton. Der verlor Sonntag daheim im St. Mary´s das Südküstenderby gegen Brighton 1:2 (1:1). Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt weiter sieben Punkte, ist aber nicht gerade beruhigend.

Foto: FC Basel/Luca Cavegn.

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