Fußball

Von Lindner bis zu Schlager und Murg: Die Transferthemen beim Team

Die bevorstehende Transferzeit ist natürlich auch beim Nationalteam ein Thema. Die Zukunft ist bei einigen Spielern aus dem Kader für Slowenien und Nordmazedonien nicht geklärt. Tormann Heinz Lindner (Bild oben) wechselt nach dem Abstieg mit Grasshoppers Zürich sicher den Klub, sprach von interessanten Möglichkeiten in mehreren Ländern.  Auch bei  anderen könnte und wird sich noch etwas tun. Martin Hinteregger wartet nur auf den erlösen Anruf von Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic, dass er endgültig von Augsburg gekauft wurde. Was auch ganz im Sinne von Frankfurts Trainer Adi Hütter wäre, der momentan in Griechenland urlaubt. Aber Bobic will „nichts unvernünftiges tun“, wie er es ausdrückte. Heißt die Ablöseforderungen von Augsburg, die sich im Moment noch um die 15 Millionen Euro bewegen, erfüllen.

Bei Hintereggers Partner im Abwehrzentrum, bei Aleksandar Dragovic, hat sich die Lage seit zwei Wochen etwas geändert: Im März wollte er über die Saison hinaus nicht in Leverkusen bleiben, weil ihm die Nummer drei in der Rangliste der Innenverteidiger hinter Sven Bender und Jonathan Tah nicht behagte. Bei einer Aussprache knapp vor Saisonende erklärten ihm Sportvorstand Rudi Völler und Sportchef Simon Rolfes, er sei der einzige Spieler von Leverkusens Bank, der eine gleichwertige Alternative zur Stammbesetzung bedeute, könne daher mit keiner Freigabe rechnen. Ausser es biete ein Verein für ihn eine Summe, die sich in Richtung von 20 Millionen bewegt. Was nicht zu erwarten ist. Zudem gab´s natürlich die Versicherung, dass die Karten in der Vorbereitung wieder neu gemischt werden.

Veränderungswünsche in Richtung England hat Stefan Ilsanker, zumal er bei RB Leipzig Signale bekam, dass nicht mehr unbedingt mit ihm geplant wird. Die werden sich nach dem Abschied  von Ralf Rangnick nicht entscheidend ändern, weil dies in Absprache mit dem kommenden Trainer Julian Nagelsmann geschah, Zwei Salzburg-Spieler stehen bei einigen Klubs am Zettel. Nämlich Jung-Ehemann Stefan Lainer und Xaver Schlager. Das Argument für den Verbleib bei Österreichs Doulegewinner ist die Premiere in der Champions League. Dass Salzburgs Ex-Trainer Marco Rose Schlager auch gerne bei seinem neuen Klub Mönchengladbach sehen würde, gilt als offenes Geheimnis.  Bei Valentino Lazaro nährt sein Berater Max Hagmayr alle Spekulationen, wonach er es sich nach zwei Saisonen bei Hertha BSC Berlin verändern will.  Weil es Interesse aus Italiens Serie A und von besser platzierten Budesligaklubs  geben soll.

Michael Gregoritsch ist bei Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt am Radar. Als Nachfolger für Kapitän Max Kruse, der seinen Vertrag nicht verlängerte. Augsburg will nichts davon wissen, sieht in dem Steirer eine Zentralfigur für die Zukunft. Abwarten, ob das nur ein Teil des Pokers ist, für den 25jährigen eine möglichst hohe Ablöse im zweistelligen Millionenbereich zu erzielen. Daher ist bei Werder Bremens Sportchef Frank Baumann auch ein anderer Steirer ein Thema, der im Nationalteam auf der langen Abrufsliste steht:  Rapids Thomas Murg, Sein Berater Thomas Böhm hat noch aus den Zeiten von Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch sehr gute Kontakte an die Weser. Falls der Transfer klappt, bleibt Murg grün-weiß. Allerdings im Norden Deutschlands.

Der Österreicher, der in der Wintertransferzeit mit China-Plänen für die meiste Aufregung sorgte, es sich daher mit den Fans von West Ham verscherzte, seinen Status als Publikumsliebling verlor, wird auch diesmal Schlagzeiln liefern. Darauf kann man Wetten abschließen. Dafür garantiert der Bruder von Marko Arnautovic. Wie zur Betätigung wusste Dienstag das englische Boulevardblatt „Sun“ so wie in den hektischen Jänner-Tagen etwas Neues von Arnautovic. Diesmal nichts über China, sondern über eine Rückkehr zu Inter Mailand nach zehn Jahren Die war schon vor einem Jahr ein Thema, jetzt hat Inter mit Antonio Conte einen neuen, prominenten Trainer. Sollte jemand Arnautovic während der Teamvorbereitung in Kärnten auf Inter Mailand ansprechen, wird er sicher auf sei Management verweisen. Auf seinen Bruder.

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