Fußball

Canadi sollte seinem Berater ins Gewissen reden

Schauspieler Max Schmiedl, vor Jahren bekannt geworden durch den Sieg in der ORF-Reality Soap „Taxi Orange“, danach Moderator der ATV-Fußballsendung „Volltreffer“,  unter anderem auch in der Serie über den Horoskop-Mörder „Zodiac“ zusehen,  bekennt sich dazu, glühender  Rapid-Fan zu tun. Bekannte sich dazu  auch in seinem maxschmiedl.tv via soziale Medien, youtube etc. Dazu bat er  Rapids Trainer Damir Canadi zum Interview, das 47 Minuten dauerte. Aufgezeichnet im 22. Wiener Gemeindebezirk im Möbelhaus XXLutz. In der Art eines Minnesängers trug Schmiedl mit Gitarre trallalalierend Canadi seine größten Bitten vor: „Hol uns aus dem Keller“ und „wann schenkt Du uns den Meisterteller?“ Canadi war gut drauf, sang den Refrain sogar mit. Max stellte nachher lobend fest: „Ein extrem normaler Mensch.“

Der sich sein Rapid-Leben vielleicht etwas leichter machen könnte.  Wenn er verhindern könnte, das ihm sein persönliches Umfeld etwas ins Handwerk pfuscht.  Es erleichtert sicher nicht Canadis Arbeit in Hütteldorf, wenn sein Berater Mario Weger bekannt gibt, dass es wegen eines seiner Schützlinge, dem Altacher U21-Teamspieler Lukas Jäger, Kontakte mit Grün-weiß gegeben habe. Der zählt zu den wertvollen Sommer-Aktien am Transfermarkt, da er nach Vertragsende keine Ablöse kostet. Was auch der Austria bekannt ist. Zu Wegers Klienten gehören auch die Teamlegionäre Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf sowie Andreas Lukse, Altachs Teamkeeper mit grün-weißer Vergangenheit. Dass Canadi Jägers Qualitäten schätzt, weiß man noch aus seiner Altach-Zeit. Aber  Prognosen über mögliche Transfers zu Rapid  wie von seinem  Berater, der es sicher nicht böse meint, vergrößern die Verunsicherung der Rapid-Spieler, sorgen für noch mehr Unruhe als sie es derzeit durch Platz fünf in der Tabelle, die Sieglosigkeit in diesem Jahr ohnehin gibt. Jäger kann sowohl im Abwehrzentrum als auch im zentralen Mittelfeld spielen. Dort ist das Personalangebot Rapids mit Mario Sonnleitner, Christopher Dibon, Max Hofmann, Christoph Schösswendter, Stephan Auer, Max Wöger, Srdjan Grahovac und Stefan Schwab ohnehin sehr groß. Was sollen die jetzt denken, wenn sie hören, was Weger via Interview für „SPOX“ verriet? Deshalb  sollte Candi seinem Berater einmal ins Gewissen reden, dem Tiroler durch die Blume sagen „Mander, jetzt ischt´Zeit, zu schweigen.“ Dass  ein Trainer von seinem Berater Spieler nimmt, gehört  im Fußball inzwischen zum üblichen Alltag.

Rapids Sportchef  Fredy Bickel wird schon wissen, warum er zwar über Personalplanungen spricht, aber dabei keine Namen in den Mund nimmt. Der Schweizer hat für das Sonntag-Spiel in Graz gegen Sturm nur einen Wunsch: Dass er erstmals nach dem Spiel so gut aufgelegt ist wie in den Stunden davor. Samstag kann sich Rapid einmal ansehen, was die Konkurrenten um Platz fünf so veranstalten: Wolfsberg gastiert bei der Austria, Unentschiedenkönig Admira empfängt  Tabellenführer  Salzburg. Das sind die einzigen zwei Teams, die 2017 noch unbesiegt ist. Admira schaffte mit dem neuen Trainer Damir Buric, der letzten Sonntag bei Salzburgs 1:0 über Rapid in Hütteldorf auf der Tribüne sass, einen Sieg und drei Unentschieden.Ob die Remis-Serie weiter geht? Salzburg kommt mit dem Selbstvertrauen von acht Siegen hintereinander in die Südstadt, hat dort in dieser Saison 4:0 gewonnen. Dafür aber daheim 0:1 verloren. Ein Admira-Highlight, das aber Trainer Oliver Lederer nicht davor rettete, in der Winterpause beurlaubt zu werden.

 

 

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