Fußball

Heinz Lindner zum zweiten Mal der Stuttgart-Schreck

Österreichs Teamgoalie Heinz Lindner hat´s auch in der neunwöchigen Corona-Pause nicht verlernt. So wie bei seinem Debüt beim deutschen Zweitligisten Wehen Wiesbaden am 4. Oktober erwies er sich auch sieben Monate später im zweien Duell gegen den VfB Stuttgart als Schreck für den Aufstiegsanwärter. Lindner machte zum zweiten Mal den Sieg des Außenseiters möglich. Wieder 2:1 (1:1) für den Außenseiter, extrem wichtige,weil unerwartete für den Abstieg. Der Siegestreffer fiel in der 97. Minute aus einem Handselfmeter nach Videobeweis: „Wir haben uns als Mentalitätsmonster dieses Glück“, strahlte der 29 jährige Lindner (Bild oben),  „das war extrem wichtig!“ Vor seinem Debüt hatte Wiesbaden nur vier Punkte, nach 18 Spielen mit ihm, in denen er bei einem Abstiegskandidaten nur 21 Treffer kassierte, es  je sechs Siege, Unentschieden und Niederlagen gab, sind es 28.

Vor der Corona-Pause gewann Wiesbaden in Osnabrück 6:2, erfolgreich ging es auch danach weiter: „Weil wir wieder einen unbändigen Willen zeigten“, lobte Lindner seine Mitspieler, „dadurch sind wir kompakt gestanden, ließen nicht viel zu. Einer lief für den anderen.“ Aber ohne Lindners Glanztaten in der ersten Hälfte hätte  das nichts genützt. Da verhinderte der Linzer einige Male die Führung des VfB Stuttgart, bei dem der Ex-Admiraner Sasa Kalajdzic nicht zum Zweitligadebüt kam. Speziell in den zwei direkten Duellen gegen den deutschen Ex-Teamstürmer Mario Gomez bewährte sich Lindner als großer Rückhalt. Gute Werbung in eigener Sache. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus.

Lindners Sensation half auch seinen Landsleuten. Etwa Manuel Prietl mit  Tabellenführer Arminia Bielefeld. Er ärgerte sich zwar sehr über das 1:1 (1:0) gegen Osnabrück, weil der Sieg in der 94.Minute verloren ging. Aber durch Stuttgarts Niederlage wuchs der Vorsprung auf den Zweiten auf sieben Punkte an. Das ist seit Sonntag der Hamburger SV, dem ein 2:2 (1:1) in Fürth reichte, um Stuttgart zu überholen, auf einen direkten Aufstiegsplatz zu stehen. Für die Österreicher war es trotzdem kein guter Tag: Lukas Hinterseer spielte gar nicht, Louis Schaub und Martin Harnik wurden erst in der 90.Minute eingewechselt. In der 94.Minute gelang Fürth der Ausgleich. Durch das zweite Tor eines ehemaligen Salzburg-Legionärs, des Norwegers Havard Nielsen. Nächsten Sonntag kommt es im Volksparkstadion zum Spitzenduell: Der Hamburger SV fordert Arminia Bielefeld.

 

Foto: Wehen Wiesbaden.

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