Eishockey

Vanek mit Assistrekord besser als in der letzten Saison

In seinem 934. NHL-Spiel kam Österreichs Eishockeystolz Thomas Vanek nach fünf Niederlagen zum ersten Sieg mit den Florida Panthers. Und stellte in Sunrise beim 7:2 gegen die Toronto Maple Leafs, das Team von Trainerstar Mike Babcock,  auch einen persönlichen Rekord in der besten Liga der Welt auf: Erstmals kam Vanek auf vier Assists in einem Spiel. Er leistete in seinen 15:04 Minuten Eiszeit die Vorarbeit zum 3:1, 4:1, 6:2 und 7:2, wofür es Lobeshymnen von allen Seiten , auch von den Mitspielern, die von Vaneks Passes profitierten, gab: „Er war vom ersten Moment an, in dem er zu uns kam,  stark“, behauptete der zweifache Torschütze Jonathan Marchessault, mit 27 Jahren sechs jünger als Vanek, „diesmal fand er Mittel und Wege, um zu zeigen, wie großartig er ist“.

Die Panthers schossen  in dieser Saison zuvor nur beim 7:4 gegen Nashville am 11. Februar so viele Tore, feierten nach einer langen Durststrecke den ersten Sieg nach regulärer Spielzeit. Seit dem 2:1 in St.Louis am 20. Februar oder neun Partien. Kein Wunder, dass Floridas berühmtester Name, Jaromir Jagr, von schwerer Zeiten sprach, in denen sich die Panthers befinden, da sie hinter den eigenen Erwartungen bleiben. Jagr kam bei der  Torflut auf keinen Scorerpunkt. Vanek übertraf hingegen mit seinen vier seine Ausbeute aus der gesamten letzten Saison: Da kam er in 74 Partien für Minnesota Wild auf  18 Tore und 23 Assists, das sind 41 Punkte. Jetzt sind es nach 48 Partien für die Detroit Red Wings sowie sechs für die Panthers, zusammen 54,  durch 16 Tore und 27 Assists bereits 43. Das sind vier mehr, als sein Landsmann Michael Grabner in 64 Partien für die New York Rangers mit 27 Toren und 12 Assists schaffte. 40 Punkte gelten für Vanek immer als sein Minimalziel, seine höchste Saisonausbeute liegt bei 84 für die Buffalo Sabres vor zehn Jahren.

1:2 in Philadelphia nach Penaltyschießen, dann drei Heimniederlagen (1:2 gegen Dallas, 2:5 gegen die New York Rangers, 4:7 gegen Minnesota) sowie ein 2:3 im „Sunshine State-Derby“ bei Tampa Bay Lightning,  ein Tor erzielt- das war Vaneks Bilanz  mit  Florida vor dem Kantersieg gegen Toronto: „Wir präsentierten uns auch bei den Niederlagen nicht so schlecht“ fand Vanek. 14 Partien bleiben den Panthers noch, um je sechs Punkte Rückstand auf Tampa Bay und die New York Islanders im Rennen um die zweite Wild Card des Ostens für das Play-off aufzuholen: „Wir können nur von Spiel zu Spiel denken. Ein anders Rezept gibt es für uns nicht. So denken aber alle“ behauptet Vanek mit seiner Erfahrung. Aber die nächsten drei  haben es in sich: Donnerstag in Columbus bei den starken Blue Jackets, dem  Überraschungsteam der Saison,  Freitag das Österreicher-Duell gegen Grabner und die New York Rangers im Madison Square Garden, wo die Rangers zuletzt fünf Heimniederlagen hintereinander kassierten, eher schwächelten als auswärts, Sonntag dann beim regierenden Stanley Cup-Sieger Pittsburgh mit Topstar Sid Crosby. Drei Niederlagen dürfen sich die Panthers in ihrer derzeitigen Situation nicht erlauben.

 

 

 

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