Eishockey

Zusammen zehn Siege in Serie für Raffl und Vanek

Michael Grabner ist seit Anfang Dezember, also schon zwei Monate, wegen seiner Augenverletzung zum Zusehen verdammt. Alle Trainingsversuche musste er abbrechen. Er sieht am rechten Auge immer noch nicht klar. Lange Folgen eines unbeabsichtigten Stockschlags von St.Louis-Stürmer Sammy Blais.  Ohne den Villacher halten die Arizona Coyotes die Play-off-Chance in der National Hockey League am Leben. Nur drei Punkte fehlen auf einen Wild-Card-Platz des Westens. Im Osten sieht es für Michael Raffl mit den Philadelphia Flyers und Thomas Vanek mit den Detroit Red Wings nicht so gut aus. Obwohl es derzeit  gut läuft. Zusammen feierten sie zehn Siege in Serie: Raffl sieben seit 14. Jänner, Vanek vorerst drei. Aber der Rückstand auf den Play-off-Platz ist groß: Sieben Punkte bei Philadelphia, zehn bei Detroit. Da müssen in den ausstehenden 30 Spielen der Grunddurchgangs noch viele Siege her.

Das 5:4 gegen die Edmonton Oilers nach Verlängerung setzte Samstag Abend auf heimischen Eis die Aufholjagd der Flyers fort, die im zweiten Drittel noch 1:3 zurück lagen. Die Erfolgsserie begann daheim mit einem 7:4 gegen Minnesota, dann folgten ein 4:3-Heimsieg über Boston, ein 5:2 in Montreal gegen die Canadiens, ein 3:1 gegen Winnipeg mit Raffls drittem Saisontor, ein 1:0 über die New York Rangers im Madison Square Garden, noch ein Sieg über Boston, diesmal auswärts, (3:2) und die Aufholjagd gegen daheim Edmonton. Was Raffl trotz der positiven Resultate nicht sehr gut gefallen wird: Coach Scott Gordon gibt ihm wenig Eiszeit. Samstag waren es nur neun Minuten und 17 Sekunden. Und zu Saisonende läuft Raffls Vertrag aus. Bisher kam er auf drei Tore und sechs Assists. Gordon forciert seine Stürmerstars extrem: Der 31jährige Claude Giroux spielte 24:50 Minuten, Sean Couturier 21:13, der Tscheche Jakub Voracek 20:11.

Vaneks Siege mit Detroit gelangen in Edmonton (3:2), daheim gegen die Toronto Maple Leafs  (3:2) und Samstag in der kanadischen Hauptstadt Ottawa mit dem 2:0 gegen die Senators, dem Letzten der Atlantic Division. Tormann Jonathan Bernier war mit 35 abgewehrten Schüssen Vater des Sieges, zum Führungstor von Verteidiger de Kayser leistete Vanek den Assist. In den letzten fünf seiner nunmehr 1010 Partien im Grunddurchgang kam der 35jährige auf fünf Scorerpunkte. Insgesamt hat er 25 mit zehn Toren und 15 Assists. Gegen Ottawa spielte er 16:38 Minuten, jetzt kann er sich bis Donnerstag ausruhen. Dann geht es daheim  vor 19.000 Fans in der Little Caesars Arena gegen die Las Vegas Knights, Raffl muss bereits Montag im heimischen Wells Fargo Center gegen Vancouver ran.

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