Fußball

4,5 Millionen pro Saison: Keita wird der Luxus-Bulle

Ralph Hasenhüttl kann sich im Moment keinen schöneren Trainerjob als bei RB Leipzig vorstellen. Das verriet der 49jährige Steirer Sonntag Abend im Münchener Sky-Studio in der Talk-Sendung „Sky 90“. Da ging es auch um ein von Bayern München-Präsident Uli Hoeneß ausgesprochenes Interesse an ihm für die Zeit nach Carlo Ancelotti. Das ist für Hasenhüttl  derzeit kein Thema wie auch der Meistertitel. Aber eine Meisterprämie hat er schon im Vertrag. Wie hoch die ist, weiß er allerdings nicht: „Ich liebe die Art, wie wir auftreten“, gab Hasenhüttl zu, „wie wir spielen,ist eine Bereicherung für die Liga.  Mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie wir auftreten. Unsere Entwicklung ist sensationell, wir setzen uns keine Limits und  Grenzen.“

Auch nicht bei den Gehältern der Leistungsträger. Das Gehaltslimit von drei  Millionen pro Saison existiert für die Zukunft nicht mehr. Der erste, für den dies gilt, ist der Schwede Emil Forsberg, dessen Vertrag  bis 2022 verlängert wurde. Künftig verdient der 22jährige vier Millionen Euro pro Saison. Noch teurer wird ein ehemaliger Salzburg-Legionär: Naby Keita, im Juli nach Leipzig gewechselt. Sportchef Ralf Rangnick nennt es, seiner Entwicklung flankierend gerecht zu werden.  Denn hinter dem 22jährigen Mittlfeldmotor aus Guinea sollen bereits Borussia Dortmund, Paris St. Germain und Arsenal her gewesen sein.  Daher wird Leipzig den bis 2020 laufenden Vertrag vorzeitig anpasssen und verlängern: „Aber wir werfen unsere Leitplanken deshalb nicht mit beiden Händen über Bord“ prophezeite Rangnick. Trotzdem wird Keita zum bisher teuersten Spieler in Red Bull-Diensten, sozusagen der Luxus-Bulle: Künftig statt 2,7 Millionen  pro Saison 4,5  Millionen. Inklusive Prämien. Mit ein Grund, warum Keita laut Hasenhüttl in Leipzig immer mehr aufblüht: „Er fühlt sich richtig wohl bei uns.“  Bei solchen Leitplanken kein Wunder. In Salzburg läßt sich in der Relation zu Keitas neuem Vertrag höchstens ein Viertel davon verdienen.

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